European Youth Olympic Summer Festival (EYOF), 23. – 30. Juli 2011 in Trabzon (Türkei)
Das EYOF, das Olympische Sommerfestival der Europäischen Jugend, findet seit 1991 alle zwei Jahre statt und soll den Nachwuchshoffnungen aus Europa die Möglichkeit bieten, olympische Luft zu schnuppern. Swiss Olympic reist unter dem Slogan «for the spirit of sport» nach Trabzon. Unter den 65 selektionierten Schweizern sind sechs Kunstturner/-innen des Schweizerischen Turnverbandes.
Im Kunstturnen qualifizierten sich je drei Turnerinnen (Jg. 96/97) und drei Turner (Jg. 94/95).
Kunstturnen Männer
Eddy Yusof, Bülach / RLZ Zürich / TV Bülach
Christian Baumann, Leutwil / RLZ AG / STV Lenzburg
Marco Walter, Löhningen / KTZ SH / TV Löhningen
Trainer: Domenico Rossi, Zürich
Kunstturnen Frauen
Laura Schulte, Stein AG / RLZ AG / Kutu Stein-Fricktal
Sara Metzger, Solothurn / RLZ BE / Gym Center Emme
Caterina Barloggio, Riazzino / RLZ Tessin / SFG Sementina
Trainer: François de Saint-Martin, Thann (FRA)
Die Schweizer Schweizer Juniorinnenmeisterin 2011 im Kunstturnen Ilaria Käslin (Sagno TI, RLZ Tessin / SFG Chiasso) hat sich letzte Woche im Trainingslager in Tenero am linken Fuss einen Riss am Mittelfussknochen zugezogen. Die Verletzung wird konservativ behandelt. Ilaria Käslin fällt für ein paar Wochen aus und muss leider auf das EYOF verzichten.
Neben den Junioren Europameisterschaften, die nur in den geraden Jahren stattfindet, ist das EYOF der wichtigste Gradmesser des Kunstturnnachwuchses im internationalen Vergleich.
Die Schweizer Kunstturner holten sich am letzten European Youth Olympic Festivals im Sommer 2009 in Tampere/Finnland insgesamt eine silberne und vier Bronzemedaillen. Dieses ausserordentlich gute Ergebnis zu wiederholen wird schwierig werden: «Die Messlatte ist sehr hoch», weiss Domenico Rossi. In diesem Jahr hat sich der Schweizerischen Turnverband zum Ziel gesetzt mit der Mannschaft eine Klassierung unter den ersten drei bis fünf Nationen zu erreichen. Im Mehrkampf soll ein Turner unter die ersten fünf, sowie der zweite unter die ersten zwölf. Zusätzlich werden vier Gerätefinals angestrebt.
Von den Turnerinnen wird in der Mannschaftswertung ein Rang unter den ersten fünf bis zehn Nationen, zwei Turnerinnen im Mehrkampffinal, sowie zwei Starts im Gerätefinal erwartet.
Renate Ried, Medienchefin STV